Erdgasanbieter
Wenn die Energiepreise steigen, gilt es auch beim Erdgas zu gucken, wo man günstiger wegkommt. Schließlich ist das Erdgas eines Erdgasanbieters nicht besser als das eines anderen. Daher sollte man auf jeden Fall wechseln, wenn dazu die Möglichkeit besteht. Sie ist seit dem 1. Oktober 206 gegeben. Vorher war man dem örtlichen Grundversorger ausgeliefert. Leider hat sich bisher nicht allzuviel getan auf dem Gasmarkt, so dass die Auswahl noch recht mager ist. Welche Gasanbieter vor Ort ihre Dienste anbieten, können Sie anhand eines Gastarifrechners herausfinden. Das ist praktischer, als die Homepages der einzelnen Anbieter zu suchen und dann auch noch die Tarife vergleichen zu müsssen.
Günstige Tarife suchen
Der Gastarifrecher braucht eine paar Angaben von Ihnen, damit er zu einem Ergebnis kommen kann. Wichtig sind die Postleitzahl, der Verbrauch und die Leistung des Heizkessels. Wohnt man z.B. im PLZ-Gebiet 22047 hat einen Verbrauch von 20.000 Kilowattstunden jährlich bei einer Leistung von 15 Kilowatt, dann werden einem die Stadtwerke Wedel als günstigster Anbieter angezeigt. Er verlangt 1.284,80 € im Jahr. Der Grundversorger E.ON Hanse möchte für den selben Zeitraum 1492,02 € überwiesen haben. Da sollte es nicht schwer fallen, für welchen Erdgasanbieter man sich als Verbraucher entscheidet. Wer will, kann unter Zuhilfenahme eines zweiten Rechners die Angaben des ersten überprüfen.
Sonst beachtenswertes
Bei der Suche nach einem Erdgasversorger sollte man sich nicht alleine von den Preisen leiten lassen. Achten Sie auf möglichst kurze Vertragslaufzeiten. Dann können Sie schnell wechseln, falls ein anderer Erdgasversorger inzwischen einen günstigeren Tarif anbietet. Was viele Verbraucher vor einem Wechsel abschreckt, ist die Befürchtung, dass etwas schief gehen könnte und man deshalb ohne Gas dastehen könnte. Im Winter und Herbst sicherlich keine angenehme Vorstellung. Aber völlig unbegründet. Im Notfall ist der Grundversorger gesetzlich dazu verpflichtet, sie mit Gas zu beliefern.